klassisch

geflügelfrikadelle “condoleezza”

wenn man hühnerbrust durch den fleischwolf dreht und daraus frikadellen herstellt, dann ähneln die in der konsistenz dem formfleisch. aus diesem grund habe ich das ganze mit dem reis aufgelockert.

geflügelfrikadelle zutaten:

hühnerbrust (500 g), basmatireis (200 g gekocht), ei (1), zwiebel (1), orangenabrieb, salz, pfeffer, curry, sesamöl

gefluegelfrikadelle

geflügelfrikadelle zubereitung:

den reis kochen. er sollte schön weich und nicht al dente sein. kurz vor ende der garzeit kommt die grob gehackte zwiebel dazu und darf noch etwas durchziehen. anschliessend lässt man das ganze abkühlen.

die hühnerbrust durch den fleischwolf drehen, mit den restlichen zutaten mischen und die frikadellen formen. die werden dann in etwas sesamöl von beiden seiten gut durchgebraten.

um ein bisserl farbe ins spiel zu bringen, habe ich hier rote zwiebeln verwendet.

frikadelle “rübezahl”

bei der roten bete (beta vulgaris subsp. vulgaris var. conditiva) handelt es sich um eine form der rübe. im gegensatz zur zuckerrübe (beta vulgaris subsp. vulgaris var. altissima) schmeckt sie aber nicht süss, sondern leicht erdig/rauchig. für dieses rezept habe ich frische aus dem eigenen schrebergarten verwendet.

zutaten:

hackfleisch gemischt (500 g), rote beete (150 g), grana padano (50 g), gehackte petersilie, salz, pfeffer, muskatnuss, olivenöl

frikadelle rote bete

zubereitung:

die rote beete mit einer spülbürste unter fliessendem wasser reinigen und mit der groben seite des gemüsehobels reiben. schälen muss man sie nicht. wer es nicht ganz so bissfest mag, sollte auf die vorgegarten aus dem glas zurückgreifen.

den grana padano mit der feinen seite des gemüsehobels reiben. alternativ kann auch parmigiano reggiano verwendet werden.

alle zutaten vermischen, durchkneten und die frikadellen formen. das salz sollte man vorsichtig einsetzen, da der käse schon eine ordentliche portion davon mitbringt.

gebraten werden die frikadellen in einem guten schuss olivenöl.

frikadelle “triticum spelta”

bei grünkern handelt es sich um die halbreif geernteten und anschliessend gerösteten körner des dinkels (lat.: triticum spelta). er hat ein leicht nussiges aroma und kann wie reis gekocht und verwendet werden.

zutaten:

hackfleisch gemischt (400 g), grünkern (100 g trockengewicht, ergibt gekocht ungefähr die doppelte menge), ei (1), gehackte petersilie, salz, pfeffer, muskatnuss, butterschmalz

frikadelle mit gruenkern

zubereitung:

den grünkern waschen, bis zur gewünschten bissfeste garen, das restliche wasser abschütten und dann abkühlen lassen. die kochzeit beträgt bei mittlerer hitze zwischen 1 und 1,5 stunden.

alle zutaten mischen und solange durchkneten, bis eine teigige masse entsteht.

die frikadelle “triticum spelta” formen und im butterschmalz von beiden seiten gut durchbraten.

frikadellen “toskana”

die getrockneten tomaten sind als trockenware, otter in öl eingelegt zu erhalten. werden die getrockneten verwendet, dann sollte man sie vor der verarbeitung für ca. ein stündchen in wasser einweichen. wer gerne etwas kräftiger zubeisst, kann sich diesen arbeitsgang jedoch sparen.

zutaten:

hackfleisch gemischt (400 g), getrocknete tomaten (5-8 st.), ei (1), kleine zwiebel (1), knoblauchzehe (1), oregano, salz, pfeffer, muskatnuss, olivenöl

frikadelle-getrocknete-tomaten

zubereitung:

die zwiebel, knoblauchzehe und die getrockneten tomaten fein schneiden. anschliessend werden sie mit dem ei und dem hackfleisch vermischt, bis eine feste masse entsteht.

abgeschmeckt werden die frikadellen “toskana” mit je einer prise salz, pfeffer, geriebener muskatnuss und dem oregano. mit dem salz sollte man etwas vorsichtig sein, da die getrockneten tomaten schon gesalzen sind.

anschliessend kann man die frikadellen formen und im olivenöl von beiden seiten knusperlich anbrutzeln.

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